Chronik

Im Jahre 1988 trat Sr. Rosa Höll an die Eltern der Kindergartenkinder von Don Bosco in Augsburg mit der Bitte heran, einmal für die Kinder eine Geschichte, ein Märchen zu spielen und nicht - wie üblich - umgekehrt.


Die Aufführung im Pfarrsaal fand großes Interesse und so wurde für die Kindergarteneinweihung 1989 das "Regenbogenmärchen" einstudiert und von den Eltern aufgeführt. Der große Erfolg brachte mich auf die Idee, eine Märchenbühne zu gründen, welche im Februar 1990 mit Hilfe einiger Eltern in die Tat umgesetzt wurde. Die Märchenbühne Don Bosco war geboren. Als eine der ersten Laienmärchenbühnen Augsburgs erspielten wir uns eine treue Fangemeinde.


Mein Anliegen ist es, dem kleinen wie großen Publikum reichhaltige Märchenfantasie der verschiedenen Kulturen näher zu bringen. So brachten wir Geschichten aus Tschechien, Litauen, Peru, Deutschland und Frankreich auf die Bühne.


1992 gründete ich die Kindermärchenbühne. Den Kindern wird dadurch ermöglicht, ihre Kreativität zu entfalten und das Selbstbewusstsein zu stärken. Auch der Gemeinschaftssinn kommt nicht zu kurz. Aber natürlich ist das Theaterspielen für die jungen Akteure das Wichtigste. Mit Eifer lernen sie ihre Rollen und wachsen oft über sich hinaus.


Die Kinderbühne ist aber nicht nur in unserer Pfarrei aktiv. Sie erfreut seit einigen Jahren die Menschen in Altersheimen wie Anna-Hintermayr- und Parit. St. Jakobs-Stift. Auch wurde sie von der Stadt Augsburg gebeten, im Sommer 1998 anlässlich des Selbsthilfetages auf dem Rathausplatz ein Stück aufzuführen.


Helmut Kulhanek


Die Märchenbühne Don Bosco spielte seit 1990 folgende Stücke:

Der vergessene Teufel

von Helmut Kulhanek nach einem böhmischen Märchen

1990

2000



Der vergessene Teufel

Zwischen zwei böhmischen Dörfern inmitten eines dunklen Buchenwaldes stand eine armselige Holzhütte. Niemand in der Gegend wusste mehr, warum und weshalb sie gebaut und aus welchem Grund sie verlassen worden war. Man erzählte sich, dass es hier spuken sollte. Angeblich hatte die teuflische Direktion aus der Hölle einen Teufel zum Spuken hierhergeschickt. Und so war es auch: als die Hütte noch bewohnt war, hauste ein beinahe 700jähriger Teufel Namens Trepifajksl auf dem Dachboden und zwischen 23 Uhr und Mitternacht trieb er sein Unwesen. Nachdem die letzten Bewohner das Haus verlassen hatten, blieb Trepifajksl hier alleine und mit der Zeit verlor er die Lust am Spuken. Doch eine gewisse Angst behielt der faul gewordene Teufel, dass man ihm draufkommt und eine Revision schickt. Aber es geschah nichts – man hatte ihn ganz und gar vergessen. Zwar wartete er 5, 10 Jahre, ja sogar ein halbes Jahrhundert, dann gab er es auf. Er genoss das faule Leben und vergaß seine teuflische Heimat. Ja, er konnte sich nicht einmal an seinen Namen erinnern. Eines Tages erschien Oma Pleisner in der Hütte und machte es sich hier gemütlich. Das passte dem Teufel überhaupt nicht und er versuchte sie aus der Hütte zu scheuchen. Da Oma Pleisner keine Angst vor ihm hatte, gab er bald auf und wollte zu seiner bisherige Tätigkeit zurückkehren: den ganzen Tag zu verschlafen. Doch Oma Pleisner konnte sehr gut kochen, und die Düfte weckten seine Lebensgeister. Umsonst waren die leckeren Mahlzeiten jedoch nicht, er musste dafür arbeiten. Da der Hunger immer stärker wurde, fing er an, den Wünschen der Oma nachzugeben. Die Oma arbeitete fleißig daran aus dem faulen Teufel ein etwas menschliches Wesen zu machen, ja sie schaffte es sogar, dass er seine Hörner und seinen teuflischen Schwanz verlor und sogar, dass er bei dem Schmied im Dorf eine Anstellung bekam. Bald schon freundete er freundete sich mit den Menschen im Dorf an. Alles lief sehr gut für ihn, bis eines Tages die teuflische Direktion wieder auf ihn aufmerksam wurde. Er wurde vor das Höllische Gericht gezerrt und sollte sich dort für seine „menschlichen Züge“ verantworten. Das sah nicht gut für ihn aus...


Die sieben Schwaben

von Helmut Kulhanek nach einem Märchen von Ludwig Bechstein

1991



Die sieben Schwaben

Auf dem Weg, einen Drachen den Garaus zu machen, treffen Schulz, Jerkle und Veitle auf die Schwaben Jockele, Michel, Marle und Hans. Sie beschließen gemeinsam diese Heldentat zu vollbringen. Bis es jedoch soweit ist, erleben die Sieben Schwaben einige lustige Abenteuer, wie den Kampf mit dem unsichtbaren Feind, die Begegnung mit einem Bayer, den Kampf mit dem Bären, den Besuch bei einer Wirtin oder die Bekanntschaft mit dem Bürgermeister. Doch bevor sie losmarschieren, lassen sie sich in Augsburg einen überlangen Spieß anfertigen. Am Bodensee dann, steht ihnen plötzlich das „Untier“ gegenüber. Natürlich muss erst gründlich überlegt werden, was zu tun ist...


Die drei goldenen Haare des Sonnenkönigs

von Helmut Kulhanek

1992



Die drei goldenen Haare des Sonnenkönigs

König Herzlos verirrt sich bei einer Jagd und ladet beim Köhler, der in der Nacht einen Sohn bekommen hatte. Die Patinnen prophezeiten dem Neugeborenen, dass er die Tochter des König Herzlos heiraten wird, die auch im selben Moment auf die Welt kam. König Herzlos versuchte den Jungen aus dem Weg zu räumen, doch dieser landete in einem Korb beim Fischer und seiner Frau. Sie zogen den Jungen auf und gaben ihm den Namen Namenlos. Nach 20 Jahren kam der König bei einer Rundreise durch seine Ländereien auch beim Fischer vorbei. Dort erfuhr er, dass Fischerssohn ein Findling war. Sofort wurde ihm klar, dass der Diener ihn hintergangen hatte. Er schrieb einen Brief an die Königin mit den Inhalt, den Überbringer dieser Botschaft sofort zu töten, da er eine Gefahr für das Königshaus wäre. Namenlos sollte den Brief überbringen. Doch Namenlos verirrte sich im Wald und einer der Patinnen erschien ihm. Sie änderte den Sinn des Briefes und brachte ihn zum Schloss. Er händigte die Botschaft der Königin aus und nachdem sie den Inhalt gelesen hatte, ließ sie sofort den Priester kommen und die Prinzessin mit Namenlos verehelichen. Als der König Herzlos von der Landreise zurückkehrte, bemerkte er, dass er wieder hintergangen wurde. Sofort schickte er Namenlos zum Sonnenkönig um von ihm drei goldene Haare zu bekommen. Er wusste, dass Namenlos an dieser Aufgabe scheitern und sterben würde. Namenlos machte sich auf dem Weg und unterwegs traf er einen Fährmann und zwei Könige, die große Probleme hatten, und er sollte doch beim Sonnenkönig für sie um Hilfe bitten. Er erreichte das Haus des Sonnenkönigs. Seine dritte Patin war die Mutter des Sonnenkönigs und sie versprach, alles für ihn zu erledigen, wie sie ihm schon in die Wiege versprochen hatte. Namenlos bekam die drei goldenen Haare und auch Rat, wie die Könige und der Fährmann ihre Probleme lösen konnten. Zu Hause angekommen, konnte der König Herzlos nicht glauben, dass Namenlos zurückgekehrt war und solche Schätze, die er von den Königen bekam, mitgebacht hatte. Der König machte sich auf den Weg zu den Königen und Sonnenkönig, um selbst ein reicher und mächtiger König zu werden. Doch schon beim Fährmann endete sein Vorhaben. Die Geschichte wird von einem Waldgeist begleitet, der eine Geschichte schreiben sollte und zwar in Versform. Er wollte Namenlos helfen, kam aber immer einen Schritt zu spät an...


Die Flöte

von Helmut Kulhanek nach Motiven peruanischer Märchen

1993

2016




Die Flöte
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Die Flöte des alten Hirten Nico hat eine geheimnisvolle Geschichte, die er eines Abends seinem Freund Pablo erzählt: von der Liebe zwischen dem Inkafürsten Poman Zapana und der wunderschönen Moya, Tochter des Medizinmannes Pumamarca, welcher die Beziehung untersagte. Als Poman Zapana sogar Gold für die Hand der jungen Frau bot, wollte der Medizinmann sofort abreisen. Moya erbat Aufschub, doch bei einem Ausflug zum See verunglückte sie tödlich. Pumamarca verfluchte den Inkafürsten: Wenn er seine Tochter wirklich so liebte, wie er angab, so sollte er sie erst wiedersehen, wenn er von seinem Volk vergessen wurde und einen Nachfahren gefunden hatte, der das Gold verachtete. Poman Zapana wurde ein einsamer Mann, der die Staatsgeschäfte vernachlässigte und sich von allen zurückzog. Die vielen Versuche seiner tollpatschigen Berater dem Fürsten zu helfen schafften mehr Chaos als Ordnung im Palast. Nur eine Flöte, geschnitzt aus dem Ellenknochen seiner geliebten Moya, könnte Pomans Leiden erträglicher machen. Doch niemand kannte Moyas letzte Ruhestätte.


Der haarige Borstling

von Helmut Kulhanek nach einem litauischen Märchen

1994



Der haarige Borstling

Ein armer Knecht, ausgenutzt und gepiesackt von der goldgierigen Bäuerin, überlegt, wie er seine Herrin zu einem guten und liebenswerten Menschen bekehren kann. Da kommt ihn eine Idee. Er bringt die Bäuerin dazu, in einen Brunnen zu steigen, in dem angeblich ein großer Goldschatz liegen soll. Die Bäuerin will natürlich den Goldschatz selbst heben und lässt sich in den Brunnen abseilen. Die List ist geglückt. Nun soll sie solange in den Brunnen schmoren, bis sie sich ändert. Am Abend will der Knecht sie wieder herausholen. Doch da erlebt er eine große Überraschung. Anstatt der Bäuerin erschein ein zerlumptes und langhaariges Geschöpf am Brunnenrand und bittet um Hilfe. Der Knecht möge ihn von dem bösen Frauenzimmer befreien, welche in sein Reich eingedrungen ist. Er will ihn auch jeden Wunsch erfüllen. Der Knecht hat ein Einsehen, denn er kennt die Bäuerin und holt ihn vollends aus dem Brunnen heraus. Als Dank verspricht der Borstling dem Knecht die Prinzessin des Berglandes zu Frau. Er will die Prinzessin unheilbar krank machen und nur er kann sie heilen. Der Borstling setzt aber eine Bedingung daran. Der Knecht darf niemals seine „Kunst“ wo anders einsetzen, sonst ergeht es ihm schlecht. Der Knecht willigt ein. Er heilt die Prinzessin und die Beiden verlieben sich ineinander. Da wird der Prinzgemahl gebeten, die Prinzessin des Seenreiches zu heilen, die ebenso an einer unheilbaren Krankheit erkrankt sei. Der Prinzgemahl will natürlich helfen, obwohl er weiß, dass er es nicht tun soll. Wie wird sich der Prinzgemahl entscheiden?


Die Träne der Elfe

von Helmut Kulhanek

1995

2012



Eine Elfe hält einen Stein in die Höhe. Am Himmel scheint der Mond.

Im Land der Elfen herrscht Unruhe. Schon lange sucht der machtgierige Zauberer Huligut nach einer Möglichkeit, das Elfenvolk zu versklaven. Ein Zauber des Elfenkönigs, Wassermann Blubb, hindert Huligut allerdings am Betreten des Elfenreichs. Die Liebschaft einer Elfe mit einem Menschen kommt ihm gerade recht, denn verliebte Elfen sind besonders leicht zu beeinflussen. Außerdem gibt es im Elfenreich eine geltungssüchtigen Elfe, die sich beim König einzuschmeicheln versucht und unter ihren Elfenschwestern Zwietracht und Neid sät. Und das alles, wo die Geburt einer jungen Elfe so kurz bevorsteht! Durch einen unglücklichen Zufall trinkt die falsche Elfe den Zaubertrank Huliguts und wird zu seiner gehorsamen Dienerin. Sie soll für ihn den versteckten Zauberstein, die "Träne der Elfe", aus dem Tümpel holen...



Manuskript im Plausus-Verlag verfügbar

Die Bauernprinzessin

von Helmut Kulhanek nach einem böhmischen Märchen

1996



Die Bauernprinzessin

Quintus, ein junger, vorlauter Teufel, soll auf der Erde sein Erwachsenenpraktikum absolvieren. Da aber der Schulteufel keinen richtigen Ausbilder zur Stelle hat, beauftragt er den Teufel Faulus mit dieser Aufgabe. Faulus, ein etwas vergesslicher Teufel, kann sich aber nur an eines auf der Erde erinnern – Apfelnudeln, seine Leibspeise. Da kommt ihn eine Idee, wieder dorthin zu gehen, wo es die besten Apfelnudeln gibt. Und tatsächlich, als sie den Bauernhof erreichen, steht auf dem Tisch ein Teller mit dieser Köstlichkeit. Als Quintus von diesem Gaumenschmaus probiert, will er wissen, wer diese Köstlichkeiten macht. Da kommt nur die Tochter des Bauern in Frage. Also setzt sich Quintus in den Kopf das Mädchen zu heiraten. Doch mit seinem Vorhaben steht er nicht alleine da. Ein Waldgeist strebt auch danach, Bärbl für sich zu gewinnen. Bärbl schwärmt aber für den verträumten und dichtenden Knecht Michl, der wiederum auf eine Prinzessin wartet, die eines Tages hier vorbeikommt und ihn heiratet. Zu allen Überfluss lernt der etwas eingebildete Fürstensohn Kuno Bärbel kennen und will sie unbedingt zu Frau nehmen. Nun steht Bärbl mit drei Hochzeitern da von denen sie keinen will, jedoch bis zum Erntedankfest einen heiraten muss, denn der Vater hat unüberlegt ein Versprechen ausgerufen. Wie wird sich Bärbl entscheiden, wie geht die Geschichte aus?


Königin Goldjähr

von Helmut Kulhanek nach Motiven isländischer Märchen

1997



Königin Goldjähr

Die Königin von Island ist gestorben. Das Gesetz verlangt aber, dass nur ein Königspaar das Land regieren darf. So muss sich der Minister auf die Suche begeben, eine ebenbürtige Nachfolgerin zu finden. Doch durch seine Einfältigkeit verhilft er einer Hexenfrau, der Riesin Goldjähr, ihrer Verbannung zu entkommen und er stellt sie sogar als die neue Königin vor. Der König verliebt sich in diese Frau und heiratet sie. Dadurch wächst die Macht der Hexenfrau und sie regiert bald das ganze Reich alleine. Die Gier nach Macht ist aber noch lange nicht gestillt. Die Ankunft eines Prinzen aus dem fernen Griechenland kommt ihr wie gerufen. Dass der Prinz nur wegen der Schönheit der Prinzessin Lyneike gekommen ist, stört sie nicht. Im Gegenteil, sie bringt den Prinzen dazu eine falsche Lyneike zu heiraten um ihre Pläne verwirklichen zu können. Mit der falschen Prinzessin fährt der Prinz nach Griechenland zurück. Königin Goldjähr folgt ihnen, denn sie will auch dieses Reich an sich reißen. Je mehr Land sie besitzt, umso stärker wird ihre Zauberkraft. Nur ein Mensch kann die Königin auf ihren Weg zu Macht aufhalten. Sigurd, der Bruder der wahren Lyneike. Das Vorhaben ist mit vielen Hindernissen verbunden aber schlussendlich stellt er der Königin eine Falle...


Senjang und die blaue Rose

von Helmut Kulhanek nach Motiven chinesischer Märchen

1998

2021



Senjang und die blaue Rose
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Nach einem Unglücksfall muss der Arzt Senjang seine Heimat und sein Heimatdorf verlassen. Zu diesem Zeitpunkt weiß er noch nicht, dass sein Unglück von seinem Kontrahenten, dem Arzt Chijeng, eingefädelt wurde. Eine geheimnisvolle Rosenfrau schickt Senjang auf eine Reise zum Tal der Rosen, auf der er unterwegs vom Mönch Kim aus einer misslichen Lage gerettet wird. Kim heftet sich an Senjang, begleitet ihn und lässt sich von ihm aushalten, denn Kim hat eine große Schwäche: „Hunger“. Doch eines Tage wird Kims Schwäche zu Senjangs Glück. Im Anwesen der Richterin Ming Thai findet Senjang Hinweise auf das Tal der Rosen und Kim die Gelegenheit sich endlich satt zu essen. Doch der große Gegner Senjangs, die flinke Hexe Chisung, will unbedingt verhindern, dass er das Tal der Rosen erreicht - im Gegenteil: sie will dieses sagenumwobene Tal selbst beherrschen, die Bewohner und die Kraft der Blauen Rose zerstören und die Macht an sich reißen. Durch einen Zauber schwächt sie Senjang, der nun große Mühe hat weiterzureisen. Eine große Hilfe findet er in dem Mädchen Hsu. Doch fast scheitert das Vorhaben: Senjang erreicht im letzten Augenblick das Tal und trifft dort auf die Hexe, die bereits ihren letzten Angriff vorbereitet hat...


Prinzessin Sonnenschein

von Helmut Kulhanek nach einem französischen Märchen

1999



Prinzessin Sonnenschein

Eines Tages verfängt sich ein Fisch in der Radspeiche des Mühlrades. Müller Michel glaubt einen guten Braten gefangen zu haben, doch da bittet der Fisch um Verschonung. Er sei eine Prinzessin, die vom bösen Zauberer in einen Fisch verwandelt worden sei. Michel glaubt ihr und verspricht ihr zu helfen. Drei Nächte soll er in der Zauberburg verbringen und dies erweist sich als keine leichte Aufgabe...




Manuskript im Plausus-Verlag verfügbar

Das Lächeln

von Helmut Kulhanek

2001



Das Lächeln

Durch einen Kontrakt ist der König verpflichtet, seine einzige Tochter Damina nach ihrem achtzehnten Geburtstag dem Zauberer Troch zur Frau zu geben. Der König versucht nun dies zu umgehen und Damina noch vor diesem Termin zu verehelichen. Doch was der König nicht ahnt: der Zauberer hat schon Vorkehrungen getroffen und lässt die Prinzessin böse, hochnäsig und eitel wirken, so ist es sehr schwer für Damina, einen Mann zu finden. Da weiht der König den Prinzen von Augsburg in die geheimnisvollen Kontraktumstände ein. Der Prinz verspricht, mit anderen sonderbaren Mitbewerbern, die Prinzessin aus dieser Notlage zu befreien. Ein schweres Unterfangen, wie sich bald herausstellt. Sie werden gefangen genommen, ja sogar verzaubert. Mit Hilfe der klugen Maus Muhre und dem verzauberten Lehrling Hieronimus, der sein Leben als eine Kiste fristen muss, gelingt es in kleinen Schritten, den völligen Sieg zu erringen und die Geschichte zu einem guten Ende zu bringen.




Manuskript im Plausus-Verlag verfügbar

Der armselige Wasil

von Helmut Kulhanek nach einem russischen Märchen

2002



Der armselige Wasil

Das Märchen handelt von einem sehr reichen Bauern, der erfährt, dass er sein ganzes Vermögen an einen armen Bauernsohn verlieren soll. Er setzt alles daran, dass sich dies nicht erfüllt. Schon wiegt sich der Bauer in Sicherheit, da muss er durch einen Zufall feststellen, dass der totgeglaubte Bauernsohn Wasil bei Mönchen im Kloster lebt. Wieder versucht er, den Burschen aus dem Weg zu räumen. doch als er nach längerer Abwesenheit wieder nach Hause kommt, feiert seine Tochter gerade Hochzeit mit Wasil. Wutentbrannt schickt der Bauer seinen Schwiegersohn zu einer Eiskönigin, um die fällige Pacht einzutreiben und einen Wunsch-Eiskristallwürfel zu besorgen. Eine Reise ohne Wiederkehr - oder so hofft er zumindest...


Shim Tzong

von Helmut Kulhanek nach einem koreanischen Märchen

2003



Shim Tzong
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In diesem Märchen aus Korea geht es um die aufopferungtsvollen Liebe des Mädchens Shim Tzong zu ihrem Vater Shim Bong Sa, der blind und hilflos ist. Sein sehnlichster Wunsch ist es, sehen zu können. Aus falschem Stolz verspricht er einem Mönch 300 Säcke Reis. Diese Spende soll dem blinden Mann die Augen öffnen. Doch wie soll der arme Mann das Versprechen einhalten. Er ist sehr arm. Daraufhin gesteht er diesen Leichtsinn seiner Tochter, die bald darauf eine Möglichkeit finden, die Ehre ihres Vaters wieder herzustellen. Sie verkauft sich an den Bootsseigner Son Tschiang. Dieser will sie dem Wasserkönig opfern, damit es wieder der Küste entlang viele Fische geben soll. Nach enem Ritual springt Tzong in die Fluten und kommt im Reich des Wasserkönigs Jong Oang an...


Manuskript im Plausus-Verlag verfügbar

Die Bauernprinzessin und Fürst Kuno

von Helmut Kulhanek

2004



Die Bauernprinzessin und Fürst Kuno
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Fürst Kuno kann es nicht verkraften, dass Bärbel, seine vielgeliebte Bauernprinzessin, ihn nicht heiratete, sondern sich für den Knecht Michel entschied. Mit Hilfe der Hexe Prisxila will er Bärbel an sich binden, was ihm schließlich mit einer verzauberten Rose gelingt. Er lockt Michel unter einem Vorwand in das Tal des Steinfürsten, aus dem bisher kein Mensch lebend zurückgekommen ist. Die List des Fürsten Kuno scheint aufzugehen, wären da nicht die guten Freunde von Bärbel und Michel. Der kleine Teufel Quintus und der Waldgeist suchen verzweifelt nach einer Lösung - und zwar nicht ganz uneigennützig – das harmonische Leben auf dem Bauernhof wieder herzustellen. 


Khan Weißbart, der Schusterkönig

von Helmut Kulhanek nach einem arabischen Märchen

2005



Khan Weißbart, der Schusterkönig
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Azbeaz hat einen kleinen Schusterladen direkt am Bazar. Gleich gegenüber hat eine Töpferin mit ihrer Tochter Gulchin ihren Stand. Gerade in dieses Mädchen hat sich Azbeaz verliebt und versucht, um ihre Hand anzuhalten. Die Töpferin ist nicht abgeneigt, doch Gulchin mag Azbeaz nicht zum Ehemann. Dies ist jedoch nicht der einzige Schicksalsschlag im Leben des Schuhmachers. Dem armen, buckligen Schuster Azbeaz werden auch noch seine Lachfalten im Gesicht zum Verhängnis. Eines Tages ist der Khan Buzarak auf dem Weg zur Moschee, als er direkt vor Azbeaz stolpert und auf den Boden fällt. Der Khan meint, er wird von dem armen Schuster ausgelacht und lässt ihn auspeitschen. Ein Soldat Namens Kohdadat hilft Azbeaz. An nächsten Tag will der Schuster die Steinplatte, über die der Khan gestolpert ist, ausgraben und ebnen. Doch als Azbeaz die Platte ausgräbt, findet er einen goldenen Schlüssel in der Grube. Dieser Schlüssel hält ihn magisch fest und zieht ihn sofort zu einem Berg. Hier soll sich nun für den armen Schuster das Schicksal wenden und ihm Macht und Reichtum bescheren. In dem Berg warten Soldaten und helfen Azbeaz den bösen Khan Buzarak zu stürzen und ihn, den Schuster auf dessen Thron zu verhelfen. Nun, da Azbeaz ein rechtschaffener Mann ist, merk er bald, dass er nur von Lügnern und Intriganten umgeben ist. Doch er erkennt auch, wer seine wahren Freunde sind. Er merkt, wen seine Gulchin wirklich liebt und er bringt seinen Bruder, den Hofjuwelier, auf den rechtschaffenen Pfad zurück. Eine Chinesin offenbart Azbeaz am Sterbebett das Geheimnis um den wirklichen Khan. Dieses Wissen weiß Azbeaz, der Schusterkönig richtig zu nutzen.


Manuskript im Plausus-Verlag verfügbar

Peterchens Mondfahrt

von Helmut Kulhanek nach Gerdt von Bassewitz

2006

2025



Ein Maikäfer steht auf einem Blatt und spielt Geige. Am Himmel ist der Mond zu sehen.
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Der Maikäfer Herr Sumsemann führt wahrlich kein leichtes Leben. Unerwartet starb seine geliebte Frau und ließ ihn als letzten seiner Sippe auf Erden zurück. Außerdem haben die Sumsemanns statt sechs Beinchen nur fünf. Ein Urahn verlor einst bei einem tragischen Unfall ein Beinchen, welches seitdem auf dem Mond liegt und nur mit Hilfe von Menschen, die noch nie einem Tier Leid zugefügt haben, zurückgeholt werden kann. In einer Welt, in der Käfern und Insekten eher mit Tötungsabsicht als mit Zuneigung begegnet wird, scheint das Wiederbekommen des Beinchens völlig unmöglich. Eines Abends jedoch hat Herr Sumsemann die große Chance. Er landet im Kinderzimmer von Peter und Anneliese, die sofort versprechen, dem kleinen Käfer zu helfen. Herr Sumsemann lehrt sie das Fliegen und sie  erreichen die Sternenwiese des ruppigen Sandmanns, der den Käfer und die Kinder beim Kaffeeklatsch der Nachtfee den dort versammelten Naturgeistern vorstellt. Die Mondkanone schießt den ängstlichen Käfer und die wagemutigen Kinder anschließend auf den Mondberg, wo sie gleich auch das verlorene Beinchen erblicken. Der Mondmann hat jedoch etwas dagegen, das Bein herauszugeben. Stattdessen will er die Kinder verspeisen, da er schon lange nichts mehr gefressen hat...


Das lebende Zauberbuch

von Helmut Kulhanek

2007



Das lebende Zauberbuch
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Mit dem falschen Spruch öffnete der Burgherr Heinrich das Zauberbuch und setzte damit für viele Beteiligte ein schicksalhaftes Ereignis in Gang. Das Moorwesen Pallo wurde von einer Schlange gebissen. Innerhalb eines Jahres muss Pallo das Zauberbuch finden und besiegen, bevor es ein menschliches Wesen wird. Dies soll ihm nur mit Unterstützung von vier Personen gelingen, die besondere Eigenschaften besitzen. Doch diese Eigenschaften sollten sich im Kampf gegen das Zauberbuch Damastra manchmal eher als hinderlich denn hilfreich erweisen. Durch Zufall oder Bestimmung treffen sich Pallo, Ritter Gutmut und Minnesänger Wolfram vor der Burg Flaxenstein. Sie versuchen in die Burg zu gelangen und sich dem Zauberbuch im Kampf zu stellen. Doch welche Rolle spielt der Geist Elisa in diesem ungleichen Kampf, und wo sind der vierte und fünfte Helfer? 


Die Bremer Stadtmusikanten

von Helmut Kulhanek nach einem deutschen Märchen

2008



Die Bremer Stadtmusikanten
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Der Esel Langohr soll von seinem Herrn, dem Bauer, an den Fleischer verkauft werden, weil er alt und müde ist. Er flieht vom Hof und trifft unterwegs auf den erschöpften Hund Packan. Dieser ist seinem Herrn, dem Jäger, ebenfalls davon gelaufen - zu alt, zu langsam bei der Jagd. Gemeinsam machen sie sich auf den Weg nach Bremen, wo der Esel ein Musikant werden will. Er überredet den Hund mitzugehen. Unterwegs treffen sie auf die Katze, die von ihrer Herrin ertränkt werden sollte, weil sie auch zu alt ist und keine Mäuse mehr fangen kann. Sie willigt ein Musikantin zu werden und begleitet die beiden auf dem Weg nach Bremen. Außerdem treffen sie den Hahn, der in einem Kochtopf landen sollte. Zu viert setzen sie ihren Weg fort. Am Abend erreichen sie eine Hütte im Wald, in dem der Räuberhauptmann Karottenpaul mit seiner Mannschaft haust: dem unzufriedenen Grünlich, dem dummen Brünnlein, dem Räuberkoch Schweinebacke, Warzenpeter und einigen mehr. Die vier Musikanten wollen die Räuber überraschen und ihnen ein Ständchen vorbringen. Doch der Erfolg bleibt aus; stattdessen nehmen die Räuber, aufgeschreckt von dem Lärm, Reißaus. Die Musikanten nisten sich in der Hütte ein und wollen hier solange üben, bis sie ihr Können in Bremen zeigen können.


Manuskript im Plausus-Verlag verfügbar

Das Drachenei

von Helmut Kulhanek

2009



Das Drachenei
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Baris, ein böser Junge, war bei Zauberer Uret als Lehrling angestellt. Durch eine Unachtsamkeit tötete er den Drachen des Zauberers. Der Zauberer schmiss ihn aus seinen Diensten und belegte ihn mit einem Fluch, der ihm bald zu schaffen machen sollte. Auf der Wanderschaft kommt Baris in ein Königreich. Dort verliebt sich Prinzessin Lea in den jungen Burschen, der das Königreich allerdings an den Rand des Ruins treibt. Bald merkt Baris, dass er nicht nur den Menschen Leid und Kummer bringt, sondern durch sein Tun seine Seele wie auch sein Herz schmerzlich leiden. Also entschließt er sich, die Menschen zu meiden. Er ahnt nicht, dass Prinzessin Lea sich auf den Weg macht ihm und ihrem Volk zu helfen und auch nicht, dass sich ein großer Gegner auf macht, die Welt zu unterjochen. Die Zeit drängt, denn schon bald wird er die Mittel dazu haben. Lea bittet Zauberer Uret um Hilfe, doch diesem sind die Hände gebunden - er kann dem Gegner nicht entgegentreten. Aber er gibt ihr einen guten Rat. Sie benötigt unbedingt ein Drachenei. Es wird schwer sein Baris und auch das Drachenei zu finden, denn wo soll sie anfangen zu suchen? Wird Lea Hilfe bekommen und es ihr gelingen Baris und das Drachenei zu finden?


Manuskript im Plausus-Verlag verfügbar

Die kleine Hexe

von Helmut Kulhanek nach Otfried Preußler

2010



Die kleine Hexe

Wer kennt nicht das berühmte Buch von Otfried Preußler über

die kleine Hexe, die eine gute Hexe werden wollte, doch in den

Augen der großen Hexen eine "schlechte Hexe" wurde? Die

guten Taten wurden ihr schwer angelastet, wie zum Beispiel die

Geschichte mit den Holzsammlerinnen und dem bösen Förster,

oder dem armen Blumenmädchen, dem sie zur Hilfe kam.

Auch die Geschichte von Vroni und Thomas, die sich verlaufen

hatten, und denen die kleine Hexe am "Zauberlosen Freitag" ihre

Zauberkunststücke zeigte, stieß den Hexen arg auf. Nicht zu

vergessen die Hilfe, die sie den beiden auf dem Schützenfest

zukommen ließ, damit ihr Lieblingstier, der Ochse Korbinian,

nicht als Siegespreis verspeist wurde. Ebensowenig gefiel den

Hexen, besonders der Hexe Rumpumpel, dass die kleine Hexe

im Winter den Kindern half, einen Schneemann vor den bösen

Buben zu schützen. Doch man gab ihr eine Chance sich zu

"bessern". Am Tag vor der Walpurgisnacht sollte sie beweisen,

dass sie es wert war eine richtige Hexe zu sein.


Das Labyrinth

von Helmut Kulhanek

2011



Drei Kinder und eine große Ratte stehen vor einer Steinwand. In der Wand ist ein Steingesicht zu sehen.
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Vor langer Zeit gehörte der kleinen Königin das Herzensamulett, mit welchem sie die Herzen der Mütter mit Liebe zu ihren Kindern füllte. Leider wurde ihr das Amulett gestohlen, und die Liebe der Mütter schwand. Eine böse Hexe sieht im Amulett die Möglichkeit, die Herrschaft über alle Wesen zu erlangen, und schlüpft in den Körper der Mutter von Franz, Lena und Elisabeth, um an das Amulett zu gelangen. Den Vater macht sie krank und willenlos, die Kinder sperrt sie in den Keller. Dort lernen sie Ottokar kennen, eine Ratte, die auf der Suche nach ihrer Sippe ist. Bald merkt Ottokar, dass beide Geschichten miteinander verflochten sind, und führt die Kinder ins Labyrinth zu der kleinen Königin. Im Labyrinth warten einige Gefahren auf sie, aber auch neue Freunde. Die Gruppen werden getrennt und  erzaubert, das Amulett wird entwendet, und viel mehr. Zur kleinen Königin ist es ist ein langer, beschwerlicher Weg. Und als sie ankommen, wartet schon die Hexe auf sie, bereit zur endgültigen Machtergreifung….



Manuskript im Plausus-Verlag verfügbar

Der Drache von Pumpelonien

von Helmut Kulhanek nach Katharina Kühl

2013



Ein Drache, der ein Mädchen gefangen genommen hat
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Königin Elodie will ihren Sohn Pumpel unbedingt mit der eingebildeten Prinzessin Pimpinella aus dem Nachbarkönigreich Pipinien verheiraten. Im Gegensatz zum verarmten Pumpelonien sind die Pipinier nämlich stinkreich. Doch der Prinz und die Prinzessin halten von der geplanten Hochzeit überhaupt nichts. Pumpel hat kein Interesse an königlichen Traditionen und außerdem ein Auge auf die Schlossgärtnerin geworfen. Pimpinella ihrerseits liebt den Luxus und will einen Supermann. Trotzdem wird sie nach Pumpelonien geschickt, da ihre Eltern zufälligerweise von einem Schatz im pumpelonischen Drachenwald gehört haben. Dort wird Pimpinella prompt vom Drachen Fidibus entführt. Doch falls Pumpel sie retten sollte, müsste er sie heiraten... Und damit nicht genug: die Rabenfrau Noro möchte den verhassten Kater Bumibol loswerden und intrigiert fleißig gegen sein Frauchen - die heimliche Liebe des Prinzen. Und der Bibberbär - Verzeihung: Stachelbär! - hofft, dass alle außer ihm endlich vom Drachen aufgefressen würden, dann müsste er selbst keine Angst mehr haben. Ob es so weit kommt? Nun, erstens kommt es anders und zweitens, als man

denkt...


Die Schneekönigin

von Helmut Kulhanek nach Hans Christian Andersen

2014



Ein Kind, das vor einem zerbrochenen Spiegel sitzt und einem anderen Kind eine Blume hinhält.
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Die Schneekönigin besitzt einen Spiegel, der alles Gute und Schöne ins Böse und Schlechte verkehrt. Als ein Teufel den Spiegel zerstört, werden Splitter über die ganze Welt geweht und treffen den Jungen Kai. Sein Herz wird kalt wie Eis, seine Augen sehen nur noch Hässliches. Kais Freundin Gerda macht sich Sorgen um ihn. Plötzlich verschwindet er spurlos und Gerda beschließt ihn zu suchen. Dabei trifft sie auf eine Gärtnerin, die sich als einsame Hexe entpuppt und Gerda verzaubert, so dass sie nicht mehr fortgehen möchte. Als Gerda sich schließlich doch noch an ihr Vorhaben erinnert und flieht, wird sie von Räubern gefangen genommen. Riga, die Tochter der  Räuberanführerin, sieht in ihr die Freundin, die sie nie hatte, und möchte sie bei sich behalten. Von Rigas Tauben erfährt Gerda, dass die Schneekönigin Kai entführt hat. Er soll den zerbrochenen Spiegel wieder zusammensetzen. Zähneknirschend lässt Riga ihre neue Freundin gehen und überlässt ihr sogar ihr Rentier. Als Gerda Kai nach langer Reise im Schloss der Schneekönigin findet, erkennt er sie nicht. Nur mit Hilfe einer Rose kann sie seine Erinnerung an ihre Freundschaft zurückholen. Doch die Schneekönigin will die beiden nicht freilassen...


Die kaltherzigen Prinzessinnen

von Helmut Kulhanek

2015



Eine Hexe, die über vier Prinzessinnen thront
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Eine machthungrige Hexe hat es auf die Zauberwurzel des Sumpfreiches abgesehen. Da der Sumpfkönig sie nicht freiwillig herausgeben will, heckt sie einen intriganten Plan aus, um sich der umliegenden Königreiche zu bemächtigen und den Sumpfkönig in die Enge zu treiben. Das Reich von König Bodo III. erweist sich als leichte Beute: die vier Töchter des Königs sind eigensinnig, selbstsüchtig und in ständigem Streit darüber, welche von ihnen den Thron erben wird. Ihr Vater ist ihnen dabei nur im Weg, und sein Bestreben, gute Ehemänner für sie zu finden, ist ihnen äußerst lästig. Hexenhelfer Sirus zaubert die Prinzessinnen kurzerhand in den Hexenwald, wo sie vom Chinesen Hu Lai zu fleißigen, folgsamen und demütigen Geschöpfen dressiert werden sollen. Als Bartholomäus, der brave Berater des Königs, ein Komplott zu ahnen beginnt, schiebt Sirus ihm kurzerhand das Verschwinden der Prinzessinnen in die Schuhe. Bartholomäus muss fliehen, bevor er den König warnen kann. Nun, da Berater und Töchter endlich aus dem Weg sind, verwandelt sich die Hexe in eine Königin, heiratet König Bodo und beginnt "diplomatische Verhandlungen" mit dem Sumpfkönig…


Die entführte Prinzessin

von Helmut Kulhanek

2017



Eine Prinzessin, die einen Drachen anlächelt und seinen Kopf umarmt.
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Freiin Eusebia kann nicht akzeptieren, dass ihr Vater nicht König wurde und stattdessen sein jüngerer Bruder als König Rotbart der 24ste auf dem Thron sitzt. Darum lässt sie ihre Cousine, Prinzessin Margarete, durch einen Drachen entführen. Ein passender Retter steht schon bereit: Prinz Sigisbert von der Geierschlucht soll für ihre Befreiung das halbe Königreich und Prinzessin Margaretes Hand erhalten. Eusebia konnte jedoch nicht ahnen, dass die Prinzessin und der Drache Darius plötzlich eine gewisse Zuneigung zueinander empfinden würden. Nachdem der eingebildete Prinz die Prinzessin gegen ihren Willen rettet und dabei auch noch den Drachen verletzt, weigert sich Margarete, den Prinzen zu heiraten. Zur Strafe soll sie nun mit dem erstbesten Bettler verheiratet und des Königreichs verwiesen werden. Freiin Eusebia wähnt sich schon am Ziel ihres Planes. Als Druckmittel ließ sie den König in ein dunkles Verlies werfen. Die gute Hexe Filia pflegt den verletzten Drachen gesund und erfüllt ihm sogar den Wunsch ihn in einen Menschen zu verwandeln...


Manuskript im Plausus-Verlag verfügbar

Alice im Wunderland

von Helmut Kulhanek nach Lewis Carroll

2018



Charaktere aus
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Nachdem Alice in ein Kaninchenloch gefallen war, fand sie sich in einer sonderbaren Welt wieder. Sie begegnete sprechenden Tieren, komischen Gestalten und übergroßen Pflanzen. Ein blauer Wurm verwickelte sie in ein seltsames Gespräch, eine Grinsekatze hinterließ nur Fragen, aus dem Hutmacher und dem Schnapshasen wurde Alice auch nicht schlau. Allmählich wurde ihr klar, dass sie nun Teil einer faszinierenden Geschichte geworden war. Sie wurde zur Croquetpartie der Herzkönigin eingeladen, doch aus dem sportlichen Zeitvertreib wurde schnell eine Gerichtsverhandlung, in welcher eine Herzogin des Kuchendiebstahls angeklagt war und Alice als Zeugin auftreten musste. Die Gerichtsverhandlung war Alice äußerst suspekt, da das Gerechtigkeitsempfinden der Beteiligten ganz und gar nicht mit ihrem eigenen übereinstimmte. Und so erntete sie des Öfteren den Lieblingsspruch der Herzkönigin: „Kopf ab!“ Nach der Befragung einiger Zeugen artete die Verhandlung in einen Tumult aus...


Manuskript im Plausus-Verlag verfügbar

Karotten und Blutorangen

von Anna Hornung, Iris Kulhanek und Sebastian Reisacher

2019



Karotten und Blutorangen
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Immer auf der Burg eingesperrt zu sein ist für das neugierige Vampirmädchen Konstanze-Hermine richtig frustrierend. Sie kann die Vorsicht der Eltern einfach nicht verstehen. Heimlich verlässt sie die Burg und macht sich auf, die Freiheit und das Leben zu erkunden und endlich Spaghetti mit Tomatensoße zu kosten. Sie lernt den Bären – Verzeihung – Hasen Hubbel kennen, der ihr guter Freund wird. Aber Konstanze-Hermine wird auch mit Vorurteilen, Missverständnissen, Eitelkeit, Unvernunft und Sturheit konfrontiert. Besonders der Förster Hubertus mit seinen feindlichen Ansichten trägt nicht gerade zu einem harmonischen Miteinander bei. Am liebsten würde er alle Tiere und Vampire verbannen. Konstanze-Hermines Eltern wissen, dass mit den  Menschen nicht zu spaßen ist. Diese jagen doch Vampire - nur warum? Das können sich die beiden nicht erklären - schließlich sind Vampire doch friedliche Leute! So machen sie sich besorgt auf die Suche nach ihrer Tochter und erleben eine Überraschung...


Hotzenplotz und Zwackelmann

von Helmut Kulhanek nach Otfried Preußler

2022



Hotzenplotz und Zwackelmann
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Nachdem der Räuber Hotzenplotz die Kaffeemühle der Großmutter gestohlen hat, machen sich Kasperl und Seppel auf die Suche, das Versteck des Räubers ausfindig zu machen. Die List, einen Geldtransport zum Wachtmeister zu fahren, geht leider nicht wie erwartet auf und Hotzenplotz nimmt sie gefangen. Um nicht erkannt zu werden, hatten sie sich verkleidet, indem sie die Kopfbedeckungen tauschten. Der vermeintliche Kasperl, der in Wirklichkeit Seppel ist, soll dem Räuber zu Diensten sein. Der vermeintliche Seppel, der in Wirklichkeit Kasperl ist, soll an den Zauberer Zwackelmann verkauft werden. Kasperl versucht vergeblich, aus dem Zauberschloss auszubrechen. Als der Zauberer Zwackelmann auf Geschäftsreise ist, hört Kasperl zufällig ein seltsames Geräusch im Schloss, das ihn zu einer klagenden Unke im Schlossbrunnen führt. Sie entpuppt sich als verzauberte Fee, die von Kasperl Rettung erbittet. Kasperl macht sich auf den Weg, um das Feenkraut zu finden, das sie für die Zurückverwandlung braucht, doch als er zurückkommt, erscheint der Zauberer...


Die Zauberbuche Foristana

von Helmut Kulhanek

2023



Die Zauberbuche Foristana
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Es war einmal vor langer Zeit eine Königin, die von einem Raubritter bedrängt wurde, ihr Schloss an ihn abzutreten. Um den Ritter abzuwehren, ließ die Königin einen Steinmetz aus dem fernen Schottland zu sich rufen, der das Schloss in eine Wehrburg umbauen sollte. Dieser Steinmetz hatte die Gabe, in kürzester Zeit umfangreiche Bauwerke zu errichten. Doch der Raubritter erfuhr vom Vorhaben der Königin und ließ den Steinmetz gefangen nehmen. Der Steinmetz konnte aber fliehen und half auch der Königin und ihrer Tochter zur Flucht, als der Ritter das Schloss besetzte. Nun baute der Steinmetz in Windeseile das Schloss in ein Gefängnis um - ohne dass der Raubritter es bemerkte. Nicht einmal die Spione des Ritters, die Mäuse Talin und Rosin, ahnten etwas. Doch als dem Steinmetz vor der Fertigstellung die Kräfte schwanden, konnte ihm nur eine Zauberbuchecker der Zauberbuche Foristana helfen. Der Zauberbaum wurde jedoch von den Waldmännlein bewacht, und diese sahen es gar nicht gern, wenn sich andere an den Früchten ihres Waldes bedienten... Zu allem Überfluss waren da auch noch der Hofnarr Soloto und der bunte Vogel Tibilla, die mehr Probleme bereiteten als sie hilfreich waren...


Engel in Nöten

von Helmut Kulhanek

2024



Engel in Nöten
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Dem Engel Piktorius mag einfach nichts gelingen. Was er anfasst, geht schief. Jeder meidet den Pechvogel. Sogar der liebe Gott ist ratlos. Da ergibt sich für Piktorius eine Chance: Petrus, der Himmelspförtner, ist unpässlich. Gott ernennt Piktorius zum Vertreter - in der Hoffnung, dass er keinen Unsinn machen wird. Doch da irrt er sich. Piktorius bringt es fertig, gute Seelen in die Hölle und Schlitzohren ins Paradies zu schicken. Erzürnt darüber schickt Gott Piktorius auf die Erde mit der Aufgabe, einen bösen Menschen zu einem guten Menschen zu machen. Damit es der Engel aber nicht zu leicht hat, gibt er ihm die Gestalt eines Bettlers und als Begleitung den Teufel Urius, der auf ihn aufpassen soll. Die beiden landen vor der Burg des Grafen Peter. Doch auch hier bringt Piktorius alles durcheinander, obwohl er überzeugt ist, alles richtig zu machen. Graf Peter landet im Kerker, die brave Magd Magdalena soll mit dem unangenehmen Verwalter verehelicht werden und die kleptomanische Zofe kommt unverhofft zu großem Reichtum. Nun steckt Piktorius in einem großen Dilemma, trotz mehrfacher Warnung von Urius.  Spät erkennt er seine Fehler und versucht wenigstens Magdalena vor der Heirat zu retten. Seine ursprüngliche Aufgabe darf er dabei natürlich nicht außer Acht lassen: Sollte es ihm nicht gelingen, wenigstens eine böse in eine gute Seele zu verwandeln, wandert er schnurstracks in die Hölle...

Die Kindermärchenbühne Don Bosco spielte seit 1992 folgende Stücke:

Der Sonnen- und der Wolkenkönig

von Helmut Kulhanek

Der geheime Spruch

von Helmut Kulhanek

Die Reise

ein musikalisches Märchen von Helmut Kulhanek und Alexander Jekić

Der neue Bart von St. Nikolaus

von Helmut Kulhanek

Die Dummheit

von Helmut Kulhanek

Wer klaut schon im Himmel?

von Helmut Kulhanek nach Michael Ende

Das Schneemannskind

von Helmut Kulhanek

Heinrich und die Rätsel

von Helmut Kulhanek nach einem deutschen Märchen

Das Regenbogenmärchen

von Helmut Kulhanek nach einem orientalischen Märchen

Rumpelstilzchen

von Helmut Kulhanek nach einem deutschen Märchen

Die Reise

ein musikalisches Märchen von Helmut Kulhanek und Alexander Jekić

Der Sonnen- und der Wolkenkönig

von Helmut Kulhanek

Der Schneider und der Jäger

von Helmut Kulhanek

Die kleinen Leute von Swabeedo

von Helmut Kulhanek nach einer Geschichte